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Sommer(t)raum

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Am Ufer des Kleinen Wannsees ist ein Sommerhaus entstanden mit Blick auf das Wasser und in den Himmel. Ursprünglich stand dort ein dunkles Blockhaus mit kleinen Fenstern. Die Bauherren wünschten sich, das Blockhaus durch einen hellen und einladenden Wohnpavillon zu ersetzen.
Im Grundriss zeigt das Haus keine abgeschlossenen Räume. Die alltäglichen Prozesse werden miteinander verbunden: Wohnen und Schlafen, Essen und Spielen, Waschen und Saunieren finden auf engem Raum statt. Die exklusive Ausführung vieler Details prägt das Gesamtbild. In der Küche wurde die Arbeitsplatte in Schiefer ausgeführt, die Fronten mit dem afrikanischen Furnier „Zebrano“ verkleidet und ein Kaminofen in die Zeile integriert. Daneben sind die Alufenster in verschiedenen Farbtönen eloxiert. Außerdem gibt es eine besondere Tapete: Sie ist auf der Wandscheibe hinter den Glaselementen zu sehen und zeigt ein eigens entworfenes Pflanzenmuster. Dass das Gebäude letztendlich auf einen eindeutigen Zugang verzichtet, unterstreicht seine Privatheit. Besuch erhält man ja „nur“ von Freunden und Bekannten. Auch im Winter können die Bauherren das architektonische Kleinod vor ihren Augen genießen. Vom Haupthaus blicken sie über das Dach des Pavillons hinweg auf den See. Der Blick bleibt ein Versprechen für den Sommer und steigert die Vorfreude auf wärmere Jahreszeiten.

Text: Grollmitz Zappe Architekten

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Haus am Kleinen Wannsee

Architekten: Grollmitz Zappe Architekten, Berlin, www.grollmitz-zappe-architekten.de
Standort: Bismarckstraße 22, 14109 Berlin, Standort anzeigen
Fertigstellung: Juli 2007
Fotos: Kirsti Kriegel, Grollmitz Zappe Architekten

Das Privatgrundstück ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

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Standort

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