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Das goldene Haus

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Die Frankfurter Architekten Cilia und Hendrik Tovar modernisierten das etwa 1850 erbaute Haupthaus eines ehemaligen Gehöfts und strukturierten es dabei neu. Nebengebäude und der Außenschornstein wurden abgerissen. Die Grundrisse des Haupthauses blieben nahezu erhalten, das Architektenpaar verbesserte sie jedoch durch wenige, entscheidende Eingriffe, um sie an neue Wohnfunktionen anzupassen. Die nach Süden zum Garten orientierten Räume werteten sie durch großzügige Fassadenöffnungen auf. Um den Charakter der Fassade erhalten zu können, der im Wesentlichen durch die zahlreichen Fensteröffnungen mit Gesimsen bestimmt wird, wurde auf ein Wärmedämmverbundsystem verzichtet. Das Gebäude ist daher dreiseitig mittels eines mineralischen Dämmsystems innen gedämmt, der Außenputz wurde komplett entfernt und das freigelegte Mauerwerk mit einer Kalkschlämme versehen. Die Südfassade war durch den Abriss von Nebengebäuden und Außenschornstein nicht geeignet als Sichtoberfläche, so dass diese Fassade mit unbehandeltem Lärchenholz verschalt und konventionell im Konstruktionsraum gedämmt wurde. Die Holz-Aluminium-Fenster öffnen nach außen und sitzen bündig in der Fassade.

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Das goldene Haus

Architekten: FFM-ARCHITEKTEN. TOVAR UND TOVAR PartGmbB, Frankfurt am Main, www.ffm-architekten.de
Standort: Marktstraße 90, 60388 Frankfurt am Main, Standort anzeigen
Fertigstellung: 2007
Fotos: Markus Raupach, Frankfurt am Main,

Das Privatgrundstück ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

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Standort

Das goldene Haus2.866

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