Auf Goethes Spuren

Die Gerbermühle ist ein geschichtsträchtiges Fleckchen direkt am Frankfurter Mainufer. Erbaut im 14. Jahrhundert erlebte das Anwesen wechselnde Nutzungen: Vom Lehngut über eine Getreidemühle im 16. Jahrhundert bis zur Gerberei im 17. Jahrhundert. Seine historische Bedeutung erlangte die Mühle im 18. und 19. Jahrhundert, als ein reicher Frankfurter Bankier die Mühle zu seinem Sommersitz umbauen ließ und seinen Freund Goethe auf einen Besuch einlud. Goethe machte dort die Bekanntschaft mit der Ziehtochter des Bankiers, Marianne, zu der er eine innige Beziehung aufbaute. Im Jahr 1815 blieb er fast einen ganzen Monat auf der Mühle.
Anfang des 20. Jahrhunderts sanierte die Stadt Frankfurt die Gerbermühle, um sie als Ausflugslokal nutzbar zu machen. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie bis auf die Grundmauern zerstört, aber erst in den 1970er Jahren wieder aufgebaut. 2001 erwarb der Investor Werner Kindermann das Anwesen und beauftragte das Frankfurter Architekturbüro Jourdan & Müller mit der Erstellung eines Gestaltungs- und Rekonstruktionskonzeptes. Diese schlugen den Umbau der ehemaligen Mühle in ein Hotel und Restaurant um, unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz.
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Hotel Gerbermühle Frankfurt
Architekten: Jourdan & Müller, Frankfurt am Main, www.jourdan-mueller.de
Innenarchitekten: Oana Rosen, Frankfurt am Main, www.rosen-architekten.de
Standort: Gerbermühlstraße 105, 60594 Frankfurt am Main, Standort anzeigen
Fertigstellung: 2007
Fotokontakt: adora communications, www.adora-communications.de
Die Gerbermühle ist für Hotel- und Restaurantgäste geöffnet.
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Standort





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