Hausboot

Die Idee war, ein Hausboot zu entwerfen, das im Wesentlichen den Charakter eines Bootes besitzt, dabei aber den Komfort eines herkömmlichen Einfamilienhauses vorweisen kann. Die Formensprache sollte klar und einfach sein. Diese einfache Formensprache spiegelt sich auch im Grundriss und in der Raumbildung der einzelnen Räume wieder. So entwickeln sich die Räume vom Öffentlichen zum Privaten, mit Hilfe einer einzigen Wand, die sich wie eine Spirale nach innen wickelt und im Kern, die privaten Bereiche, Bad und Hauswirtschaftsraum einschließt. Bei der Materialwahl entschied man sich für Stahl und Holz und damit für typische Materialien aus dem Schiffsbau und aus dem Hochbau. Öffentliche Räume oben (Kochen, Essen und Besprechung) und private Räume unten (Arbeiten, Wohnen und Schlafen). Einfamilienhaus und Büro in einem. Mitten in der Stadt und mitten im Grünen. Und wenn der Wohnort einmal gewechselt werden muss, dann kann das Haus mit umziehen, so der Wunsch der Bewohner. Was noch fehlt sind mehr Liegeplätze, der Anfang aber ist gemacht: Deutschlands erste Hausbootsiedlung der neuen Hausbootgeneration ist fertig.
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Hausboote auf dem Eilbekkanal
Architekten: Rost Niderehe Architekten, Hamburg, www.rost-niderehe.de
Standort: Hamburg, Barmbek Süd, Eilbekkanal, Standort anzeigen
Fertigstellung: 2009
Fotos: Jens Kroell, Hamburg und Rost Niderehe Architekten (siehe Angaben unter den Bildern)
Das Privatgrundstück ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
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Standort





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[...] Hausboot auf dem Eilbekkanal – Hamburg [...]
Hallihallo,
nun hatte ich bei “Hausboote” (Plural) gedacht, dass alle vorhandenen Objekte mal vorgestellt werden…
vielleicht kommen die anderen noch?
Übrigens haben viele Anwohner, auch ich, bei dem Begriff Hausboot ganz andere Assoziationen und betrachten diese schwimmenden Häuser weniger als Boote sondern als recht immobile Niederlassungen, die zudem beim Vorbeispazieren den Eindruck erwecken, eher unbewohnt zu sein…
Schön wären Angebote von Liegeplätzen für richtige Hausboote, wie wir sie etwa aus Amsterdam kennen, bewohnt von Menschen, die kreativ mit kleinen Einkommen zurechtkommen (müssen). Boote wie Bauwagen als Alternativen zu unbezahlbaren Wohnungen – teure schwimmende Häuser wie im Eilbekkanal wären an der Hafenrand-Perlenkette viel besser aufgehoben.
Hier findest Du alle Hausboote, die wir auf Architektourist bisher veröffentlicht haben: http://www.architektourist.de/category/wohnen/hausboot/
Wir werden die Reihe auf jeden Fall fortsetzen und freuen uns über jeden Hinweis, welches Hausboot wir unbedingt mal vorstellen sollten. Wenn Du also einen Tipp hast, immer her damit
> “Und wenn der Wohnort einmal gewechselt werden muss, dann kann das Haus mit umziehen, so der Wunsch der Bewohner.”
Der Satz ist im konkreten Fall auf diesem Teil der Wandse bzw. Eilbekkanal natürlich Quatsch, weil die Hausboote von Brücken eingerahmt sind und auf keinen Fall als ‘Boote’ diese Brücken passieren könnten.
Ich habe mich sofort verliebt. Großes Kompliment auch für diese tollen Fotografien, da wäre ich selbst auch sehr gerne Fotograf gewesen. Ein lieber Gruß aus Köln, dirk