Fagus-Werk von Walter Gropius und Adolf Meyer | Architektourist

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Ein Klassiker: das Fagus-Werk

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Der Bau gilt als einer der Ursprünge der modernen Architektur: das Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld. Entworfen wurde es 1911 von dem jungen und noch unbekannten Architekten Walter Gropius in Zusammenarbeit mit Adolf Meyer. Der Unternehmer Carl Benscheidt hatte ihnen den Auftrag erteilt, für seine Schuhleistenfabrik ein neues Gebäude nach modernen Arbeitsstandards zu bauen. Gropius entwickelte einen lichtdurchfluteten Bau, bei dem die klare kubische Form, Glas und Stahl die Erscheinung prägen. Besonders auffällig sind die „offenen“ Ecken des Hauptgebäudes, denn bisher wurden die Ecken immer massiv ausgeführt. Aber statt Stützen und Träger sind hier nur die feinen Fensterprofile zusehen; der Beginn der modernen Skelettbauweise.
Seit 1946 steht das Fagus-Werk unter Denkmalschutz und nach umfassenden Restaurierungsarbeiten erklärt es die UNESCO im Juni 2011 zum Weltkulturerbe. Bis heute wird die Fabrikanlage für die Schuhleistenproduktion genutzt, während in dem ehemaligen Lagerhaus seit 2006 ein Museum untergebracht ist. In der ZDF-Mediathek gibt es einen kurzen Beitrag zum Fagus-Werk: www.zdf.de/ZDFmediathek

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Fagus-Werk

Architekten: Walter Gropius und Adolf Meyer
Standort: Hannoversche Strasse 58, 31061 Alfeld, Standort anzeigen
Fertigstellung: 1911
Fotos: Olaf Mahlstedt, Hannover, www.olafmahlstedt.de
Besonderes: gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe

Das Fagus-Werk ist während der Öffnungszeiten für Besucher geöffnet.

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Standort

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