Water Museum/Museo del Agua de Lanjarón | Architektourist

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Ein Museum für Wasser

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Im Süden der Sierra Nevada liegt die spanische Gemeinde Lanjarón, bekannt vor allem für seine Handwerkskunst und das gute Heilwasser. Hier am Ufer des gleichnamigen Flusses baute der Architekt Juan Domingo Santos ein Museum, das ganz dem Wasser gewidmet ist. Das Grundstück ist der ehemalige Schlachthof des Ortes. Da das Museum mit einem geringen Budget realisiert werden sollte, nutzte Santos einige der alten Gebäude um und kreierte ein System aus verschiedenen Wasserbecken. Diese werden von dem vorhandenen Wasserkanal gespeist.
Den Besucher empfängt ein kleiner Platz mit Orangenbäumen und Baumscheiben auf dem Boden. Dieser Bereich wird zu verschiedenen Uhrzeiten mit Wasser aus dem Graben geflutet, um ihm im Laufe des Tages ein immer anderes Aussehen zu verleihen. Den Eingang zum Museum bildet ein neuer Holzpavillon. Dieser scheinbar in der Luft schwebende Raum soll die Sinne anregen und den Besuchern die Wirkung von Licht und Dunkelheit nahe bringen. Die Ausstellungen sind in den alten Schlachthofbauten untergebracht. Die Architekten entfernten hierfür alle Trennwände und ließen nur die Außenmauern und das Dach übrig.

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Water Museum/Museo del Agua de Lanjarón

Architekten: Juan Domingo Santos, Granada, Spanien, www.juandomingosantos.com
Standort: Lanjarón, Granada, Spanien, Standort anzeigen
Fertigstellung: Januar 2009
Fotos: Fernando Alda, Sevilla, Spanien, www.fernandoalda.com & Juan Domingo Santos

Das Museo del Agua de Lanjarón ist während der Öffnungszeiten für Besucher geöffnet.

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Standort

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