CJ – housing in urban density | Architektourist

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ENDLICH!

Städtische Verdichtung

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Mit dem Projekt Haus „CJ5“ beschäftigt sich das Büro Caramel aus Wien mit der Frage der nachhaltigen Verdichtung städtischer Randbereiche Wiens. Die dort vorherrschende Bauklasse mit zulässigen Gebäudehöhen zwischen 4,5 und 7,5 Meter lassen die Errichtung von zweigeschossigen Einzel- oder Reihenhausanlagen zu, die mit ihren angeschlossenen Gärten und Terrassen auf Wohnebene einerseits eine hohe individuelle Lebensqualität vorweisen, aber andererseits durch ihre geringe Nutzflächendichte einen sehr hohen Flächenbedarf erzeugen. Mit dem Pilotprojekt Haus „CJ5“ von Caramel Architekten wurde ein Projekt fertiggestellt, das die Qualitäten des Einfamilienhausbaus mit großzügigem Garten und Terrasse auf der Wohnebene erreicht, aber vergleichbar dicht bebaut ist wie ein mehrgeschossiger Wohnblock mit mehreren Einheiten ohne direkten Außenraumbezug. Möglich wird dies durch einen schmalen Grundrisszuschnitt von 5 x 35 Metern mit dreiseitigen Feuermauern zur direkten Anbaumöglichkeit, interner Vernetzung der Wohnebenen, einem zentralen Atriumsgarten und fokussierten horizontalen und vertikalen Belichtungsflächen.
Von außen betritt man eine relativ geschlossene weiße Raumskulptur, die sich dann über den Vorbereich Atelier/Garage zum Wohnbereich und Atriumsgarten immer weiter nach oben öffnet und so trotz der Enge des Grundstückes innen sehr großzügige, ineinander verwobene Räume entwickelt. Der äußere White Cube setzt sich als innerer White Cube beim Atelier/Garage und dem Kino im Keller fort. Beim dahinterliegenden Wohn- und Bürobereich verbinden durchgehende Sichtbetonoberflächen mit Brettschalunsgoptik an den Wänden und der Decke sowie durchgehende Holzbodenbeläge in gleicher Ausrichtung wie die Brettschalunsgoptik der Wände den Innenraum und den Außenraum zu einem Raumkontinuum. Dieses schiebt sich über die zentralen Küchenpodeste als Teil der Treppenlandschaft über das Atelier zum Schlafbereich im Obergeschoss. Die seitlich angeschlossenen Räume Bad und WC sind dann jeweils als eigenständige Farbinseln mit kleinformatigen Fliesen ausgebildet. Von allen Wohn- und Bürobereichen bestehen durch das „Raum-in-Raum-System“ Sichtverbindungen untereinander und zum zentralen Außenraum, dem Gartenatrium.

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CJ – housing in urban density

Architekten: caramel architekten zt gmbh, Wien, www.caramel.at
Standort: Wien, Österreich, Standort anzeigen
Fertigstellung: 2014
Fotos: Hertha Hurnaus, Wien, www.hurnaus.com und caramel architekten

Das Privatgrundstück ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

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Standort

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2 Comments

    ein schönes beispiel für ergänzungsarchitektur !
    meiner meinung nach effizient und sinnvoll in großstädten, wo der platz rar und teuer wird.
    hier auch ein paar ähnliche ideen: http://smart-magazine.com/space/grand-architectural-schemes/
    viel spass beim lesen!

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  • Es erinnert mich an Tadao Andos Row House.
    Gefällt mir sehr gut.

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