Ehemalige U-Boot-Halle Hanomag, Fahrradhaus Stadler, Hannover | Architektourist

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U-Boot-Halle

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Die Hannoversche Maschinenbau AG (Hanomag) wurde 1871 gegründet. Das Unternehmen stellte vor allem Lokomotiven, Lkws und Baumaschinen her. Nachdem das Werk 1984 schloss, verfiel das weitläufige Gelände im Stadtteil Linden-Süd zu einer Industriebrache. 1993 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb zur Revitalisierung des Hanomag-Gebietes zu einem Wohn-, Büro- und Gewerbepark ausgeschrieben. Ein Teil der Umbaumaßnahmen betraf auch die 1943 errichtete Halle 1 an der Göttinger Straße. Ursprünglich war ihr Tragwerk für eine U-Boot-Fertigungshalle der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven vorgesehen (daher der Name „U-Boot-Halle“). Da das Gebäude aber erst Ende 1944 fertig wurde, konnte es für die Rüstungsproduktion nicht mehr verwendet werden. agsta Architekten und Ingenieure aus Hannover wurden beauftragt, die U-Boot-Halle sowie das gesamte Hanomag-Gelände zwischen Elfriede-Paul-Allee und Göttinger Straße zu planen und zu revitalisieren. Das Büro agsta erhielt die äußere Hülle der denkmalgeschützten Halle sowie die gewaltigen Träger der Dachkonstruktion und verwandelte das Innere in eine gewerbliche Nutzfläche. In einem Teil des Bau befindet sich zum Beispiel ein Fahrradhandel.

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Ehemalige U-Boot-Halle Hanomag, Fahrradhaus Stadler, Hannover

Architekten: agsta Architekten und Ingenieure, Hannover, www.agsta.com
Standort: Göttinger Straße 33, 30449 Hannover, Standort anzeigen
Fertigstellung: k.A.
Fotos: Olaf Mahlstedt, Hannover, www.olafmahlstedt.de

Das Fahrradhaus Stadler ist für Kunden während der Geschäftszeiten geöffnet.

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Standort

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