Ein Tempel für die Literatur | Architektourist

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Ein Tempel für die Literatur

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Im Städtchen Marbach, Geburtsort von Friedrich Schiller, steht alles im Zeichen der Literatur. In direkter Nachbarschaft zum Schiller-Nationalmuseum von 1903 baute David Chipperfield das Literaturmuseum der Moderne, in dem Schätze der Dicht- und Wortkunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert präsentiert werden. Das Museum erinnert an einen griechischen Tempel: Auf einer kleinen Höhe im Landschaftspark Marbach errichtet, fällt der weiße Bau mit den umlaufenden Stützenreihen schon von Weitem auf. Um sein Volumen geschickt zu verbergen, wurde der Bau zum Teil in den Hang eingegraben. Umgänge und Terrassen auf verschiedenen Ebenen laden zum Flanieren oder Ausruhen ein. Das Innere besticht durch eine Materialkomposition aus dunklem Holz, Sichtbeton und Muschelkalk, denn statt auf ein neutrales White-Cube-Konzept setzt man hier auf eine sinnliche Atmosphäre, um die literarischen Exponate eindrucksvoll in Szene zu setzen.

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Literaturmuseum der Moderne, Marbach

Architekten: David Chipperfield Architects, Berlin, www.davidchipperfield.co.uk
Standort: Schillerhöhe 8-10, Marbach am Neckar, Standort anzeigen
Fertigstellung:
2006
Fotos:
Fotodesign Barbara Staubach, Frankfurt am Main, www.barbara-staubach.de

Das Literaturmuseum der Moderne ist für Besucher während der Öffnungszeiten geöffnet.

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Standort

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