Pavillon 21 MINI Opera Space | Architektourist

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ENDLICH!

Stachelig

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Auf dem Münchner Marstallplatz, hinter dem Nationaltheater, steht zurzeit ein silbernes Ding mit ziemlich scharfen Spitzen und Zacken. Der Pavillon 21 MINI Opera Space ist eine temporäre Spielstätte der Bayerischen Staatsoper und wird für die Zeit der Opernfestspiele 2011 für Konzerte und Musiktheaterveranstaltungen genutzt.
Hätte man raten müssen, wer der Architekt dieses dekonstruktivistischen Bauwerks ist, wären einem wahrscheinlich als erstes Zaha Hadid, Daniel Libeskind oder Coop Himmelb(l)au eingefallen. Und tatsächlich sind Wolf D. Prix und sein Wiener Team hierfür verantwortlich. Die Architekten von Coop Himmelb(l)au, die sich in ihren Entwürfen gerne von Wolken, Kristallen oder Wirbeln inspirieren lassen, stellen mit dieser Form eine eingefrorene Tonsequenz dar. Sie mischten Mozarts „Don Giovanni“ und Jimi Hendrix’ „Purple Haze“ miteinander und gelangten so zu diesem stacheligen Bauwerk. Der temporäre Pavillon wird, wie im vorigen Jahr, nach den Opernfestspielen wieder in seine Einzelteile zerlegt. Aber nächstes Jahr soll er als mobile Oper erneut auf dem Marstallplatz stehen.

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Pavillon 21 MINI Opera Space

Architekten: Coop Himmelb(l)au, Wien, Österreich, www.coop-himmelblau.at
Standort: Marstallplatz, 80539 München, Standort anzeigen
Fertigstellung: 2010
Fotos: Markus Pillhofer, Coop Himmelb(l)au

Der Pavillon 21 MINI Opera Space ist während der Opernfestspiele 2011 (25.6.-31.7.2011) bei Veranstaltungen geöffnet.

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