Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin | Architektourist

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ENDLICH!

The Berlin Brain

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Nach dem Entwurf der britischen Architekten Foster + Partners entstand auf dem Campus der Freien Universität Berlin im Stadtteil Dahlem die Philologische Bibliothek. Seit 2006 sind hier die elf Teilbibliotheken der Sprach- und Literaturwissenschaften mit rund 700.000 Büchern untergebracht. Der frei stehende Solitär erinnert in seiner gewölbten Außenform und der mittigen Zweiteilung im Inneren an das menschliche Gehirn, weshalb er schon vor der Eröffnung den Spitznamen „Berlin Brain“ bekam.
Der Bau besteht aus einer mehrgeschossigen massiven Betonstruktur, die von einer kuppelartigen Hülle umspannt wird. Diese setzt sich zusammen aus einer äußeren Schale (opake Aluminiumpaneele im Wechsel mit transparentem Glas), einer Stahlrahmenkonstruktion und der inneren Hülle aus Glasfasergewebe. Die innenliegende Membran hat die Aufgabe, das Tageslicht zu streuen, um in der Bibliothek für eine gleichmäßige Raumausleuchtung zu sorgen. Transparente Bereiche ermöglichen den Ausblick nach draußen.
Die Bücherregale sind zentral auf den vier Geschossen angeordnet, während die Arbeits- und Leseplätze umlaufend an den Rändern der Ebenen untergebracht sind.

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Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin

Architekten: Foster + Partners, London, Großbritannien, www.fosterandpartners.com
Standort: Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, Standort anzeigen
Fertigstellung: 2006
Fotos: SICHTKREIS Architekturfotografie, Felix Löchner, München, www.sichtkreis.com
Auszeichnungen: Architekturpreis Berlin 2006, Deutscher Architekturpreis 2007

Die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin ist für Besucher geöffnet.

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