Jüdisches Kulturhaus | Architektourist

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ENDLICH!

Transformation einer Turnhalle

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Die historische Turnhalle, im Hinterhof der heutigen Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule in Hamburg gelegen, wurde 1899 als Sport- und Zeichensaal für Mädchen aus armen jüdischen Familien errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog in das Gebäude der Jüdischen Töchterschule eine Sprachheilschule ein, während die Turnhalle seitdem für den Sport genutzt wurde. 1981 erhielt das Schulgebäude den Denkmalstatus, die Turnhalle allerdings nicht. Lange Jahre diente sie weiterhin dem Schul- und Betriebssport, bis sie schließlich zu alt war und abgerissen werden sollte. Die Jüdische Gemeinde Hamburg interessierte sich für das Ensemble aus Jüdischer Töchterschule und Turnhalle und beabsichtigte, die Halle in ein jüdisches Kulturhaus umzuwandeln. Das beauftragte Architekturbüro Knaack + Prell baute die ehemalige Turnhalle in einen Gebets- und Veranstaltungsraum um, indem Boden, Wände und Dachtragwerk behutsam freigelegt und restauriert wurden. Ein neuer Gebäudeteil mit Lager, Toiletten, einem Aufenthaltsbereich mit Teeküche und zwei Besprechungsräumen ergänzt und erweitert die Halle.

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Jüdisches Kulturhaus

Architekten: Knaack und Prell Architekten, Hamburg, www.knaack-prell.com
Standort: Flora-Neumann-Straße 1, Hamburg, Standort anzeigen
Fertigstellung: Juni 2012
Fotos: Silke Schmidt, Hamburg, www.photo-blick.de

Das Jüdische Kulturhaus ist bei Veranstaltungen für Besucher geöffnet.

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